|
|
| Schauen Sie sich das Video an |
|
|
|
|
| Schauen Sie sich das Video an |
|
|
In Leipzig wurde mit der Umsetzung von Baumrigolen im Straßenraum begonnen. Im Zuge der grundhaften Sanierung der Kasseler Straße werden drei Baumrigolen zur Bewirtschaftung von knapp 800 m² Straßenfläche hergestellt.
Im Auftrag der Stadt Leipzig, Verkehrs- und Tiefbauamt, wurden in dem seit dem Jahr 2018 andauerndem Projekt drei verschiedene Aufbauten für Baumrigolen im Straßenraum durch die Ingenieurgesellschaft Sieker konzipiert. Die Herstellung von verschiedenen Bautypen als Reallabor soll Rückschlüsse auf Vor- und Nachteile bei Herstellung und Betrieb solcher Anlagen liefern. Neu ist hierbei auch die Anlage einer unterirdischen Bodenwanne in Kombination mit einer Kapillarsäule. Überschüssiges Sickerwasser kann so aufgefangen und über Kapillarkräfte wieder zurück in den Hauptwurzelraum geführt werden. Mit dieser Innovation der Ingenieurgesellschaft Sieker soll das Wasserdargebot der Bäume langfristig verbessert werden.
Im Zuge der Herstellung wurden durch uns zahlreiche Messvorrichtungen zur Erfassung von Bodenfeuchten, Bodentemperaturen, Pegelständen und des Niederschlages montiert und in ein gemeinsames Datenprojekt auf unserem hydrodatanet-Datenportal integriert. Einige Fotos verdeutlichen den Baufortschritt zwischen Oktober 2020 und Februar 2021.
Mit der DWD Wetterstation auf der Wasserkuppe nahe Gersfeld in der Rhön betreuen wir nun auch dauerhaft eine Bergstation mit all ihren Besonderheiten. Schnee gab es im letzten Winter reichlich, aber jetzt zieht auch auf der Wasserkuppe langsam der Frühling ein. Einige Impressionen unseres Technikers Alexander Weber mögen die Besonderheiten in 950m NHN verdeutlichen….
Im Februar 1996 wurde in Zeitz nach 5 Jahren „freiberuflichen Vorlaufes“ als Gutachterbüro der Grundstein für die heutige UTK – EcoSens GmbH gelegt. Damals noch unter der Firmierung UTK – Klima Consult GmbH Zeitz geführt, wurde am 2.2.1996 der Eintrag ins Handelsregister am zuständigen Amtsgericht in Stendal unter der Nummer 9835 vorgenommen. Der zugrunde liegende Gesellschaftsvertrag wurde allerdings schon am 24.7.1995 geschlossen. Interessanterweise musste der „Gegenstand des Unternehmens“ trotz stetiger Anpassungen an neue Aufgaben und den sich ändernden (Umwelt-) „Markt“ im Allgemeinen in den mehr als 25 Jahren nie angepasst werden. Weitsicht zahlt sich aus… Damals wie heute steht geschrieben:
Wir wünschen all unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftsfreunden ein friedliches, gesundes und vor allem auch wieder ein etwas planbareres neues Jahr 2021!
Im Nachgang zum gerade abgelaufenen Jahr noch folgendes Zitat: 2020 bestätigt als zweitwärmstes Jahr den fortschreitenden Klimawandel
DWD Offenbach, 30. Dezember 2020 – Das Jahr 2020 ist in Deutschland mit einer Jahresmitteltemperatur von 10, 4 Grad Celsius (°C) das zweitwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Geringfügig wärmer war nur das Jahr 2018 mit 10,5 °C gewesen. Auf den folgenden Plätzen liegen mit knappem Abstand 2019 und 2014 mit jeweils 10,3 °C. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen. Tobias Fuchs, Klima-Vorstand des DWD: „Das sehr warme Jahr 2020 darf uns nicht kalt lassen. Die wissenschaftlichen Klimafakten des nationalen Wetterdienstes sind alarmierend. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt handeln.“ Dies unterstrichen auch weitere Klimadaten des DWD: So seien hierzulande neun der zehn wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert beobachtet worden, davon die vier wärmsten Jahre in der zurückliegenden Dekade 2011-2020. Diese Dekade war zugleich die wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Kennzeichnend für das vergangene Jahr war zudem: 2020 war sehr sonnenscheinreich und das Dritte zu trockene Jahr in Folge.
Zum Jahresende 2020 finden sich 300 Messstellen und 200 Messgeräte im Datenportal unter www.ecodatanet.de
Diese gehören 75 unserer Kunden und erstrecken sich von der einfachen Grundwasser-pegelmesssstelle, über Beschaffenheitsmessstellen und Agrar-Wetterstationen bis hin zu komplexen Messstellen mit Steuerungsaufgaben. Die meisten dieser Messstellen sind solar- bzw. akkubetrieben. Hinzukommen 100 Messstellen die ihre Daten per externer xml bzw. csv Dateien im Portal abliefern.
Kurz vor Jahresende kamen in Leipzig 4 weitere Messstellen, diesmal zur Erfassung von Bodenfeuchte und Niederschlag im Rahmen eines Smart-City-Projektes der Stadt hinzu, welches vom Helmholtz-Forschungszentrum UFZ fachlich betreut wird.
Die Mobilfunktechnologie entwickelt sich rasant weiter. Die Provider möchten heute und in Zukunft neueste Übertragungstechnologien anbieten, um so auf die stetig steigenden Bedürfnisse zu reagieren. Dies hat zur Folge, dass veraltete Dienste auch eingestellt werden müssen. Dies betrifft aktuell insbesondere unser Datenportal „Meteosens.de“ welches fast vollständig auf einer dieser Techniken aus den 1990er Jahren basiert.
Betroffen sind die T-Mobile Mobilfunk-Tarifoptionen:
„LTE“ und „Fax- und Datendienst (9,6 kBit/s)“.
Diese Optionen ermöglichten es, über eine analoge (mobile) Wählverbindung Daten zu senden und zu empfangen. Wir nutzen diesen reinen Datendienst bei allen Übertragungen zu unserem Meteosens-Datenportal mittels des Modemtyps MC35i.
Bis wann können die Dienste für welchen Tarif genutzt werden?
| 30.06.2021 | „LTE“-Karten (davon sind unsere Messstellen nicht betroffen) |
| 31.12.2022 | „Fax- und Datendienst (9,6 kBit/s)“-Karten mit dem Leistungsmerkmal „CSD“ betrifft meist die Mobilfunk-Datentarife wie M2M, T-Mobile Data und ähnliche |
In den Jahren 2021 und 2022 müssen daher alle diese Messstellen auf eine GPRS basierte Datenübertragung umgestellt werden. Meist ist dies mit einem Umzug auf unser neues Datenportal unter www.ecoDatanet.de verbunden. Die laufenden monatlichen Kosten bleiben weitestgehend unverändert, allerdings müssen für die Umstellung von Hard- und Software an den Mesststellen selbst Investitionen von ca. 2T€ je Messstelle eingeplant werden. Alle betroffenen Kunden informieren wir Schritt für Schritt durch entsprechende Angebote über die standortspezifischen Umstellmöglichkeiten. Unsererseits ist ein Abschluss der Umstellung im September 2022 vorgesehen. Bei Fragen können Sie uns jederzeit gern per Email kontaktieren.
Gehört Ihre Messtelle zu den 21 von 30 Messstellen die aktuell noch umzustellen sind???
Durch ein befreundetes Ingenieurbüro kamen wir im Sommer 2020 zu einem für unser Aufgabengebiet eher ungewöhnliches Auftrag. Im Auftrag einer Steinmetzwerkstatt sollten Risse an einem Bauwerk überwacht werden, welches in Ost-Westrichtung einen kleinen Fluß in Thüringen überspannt. Da die Vermutung besteht, dass evtl. auch Witterungs-einflüsse zu dem Schadensbild beitragen können, sollten zugleich die Lufttemperatur und die Luftfeuchte auf der Nord- und der Südseite des Bauwerkes mit erfasst werden. Die bereits montierten Lienarwegaufnehmer als Rissmesser sowohl in horizintaler wie auch in vertikaler Richtung wurden dazu mit an unsere bewährten Easy mbm Module angeschlossen. Erste Bedenken bzgl. einer ausreichenden Sonneneinstrahlung insbesondere auf der Nordseite konnten bis zum Spätherbst ausgeräumt werden. Dank µPower-Technologie ist der Strombedarf der Gesamtmessanlage so gering, dass ca. 1 Stunde Sonneneinstrahlung in den frühen Morgenstunden ausreicht um den internen Akku zu laden und damit die Datenaufzeichnung und die Datenübertragung an das Ecodatanet-Datenportal zu gewährleisten.
Erste Ergebnisse zeigen zumindest teilweise eine Abhängigkeit von Lufttemperatur und Luftfeuchte. Statistische Zusammenhänge werden wohl aber erst nach Jahresfrist ableitbar sein.
In drei neuen Projektes setzen wir unseren neuen DIVUS NL (myDatalogGauge) ein. So wird mit solch einem Gerät der Grundwasserpegel im Tagebaurestloch Luckenau-Streckau überwacht. Die Messwerte sind auf der IoT-Plattform einsehbar und Pumpen können automatisch gesteuert werden.
Das Gebiet um Zeitz ist seit hunderten von Jahren vom Tagebau umgeben. Erst das Absenken des Grundwasserpegels mit vielen Pumpen in der Region machte den Bergbau möglich. In den letzten Jahren, nach Einstellung des Bergbaus, wurden die Pumpen wieder abgeschaltet. In der Folge stieg der Grundwasserpegel in der Region wieder an. Um den Grundwasserpegel nun auf einem definierten Niveau zu halten, wurden neue Pumpen installiert. 