Willkommen auf der Webseite der UTK – EcoSens GmbH

cropped-UTK-Logo_quad.jpgAls Besucher erwartet Sie jetzt regelmäßig bei Ihrem Besuch etwas Neues. Wir wollen Sie über aktuelle Projekte informieren, neue Mess- geräte vorstellen und natürlich auch Fotos von neu eingerichteten Messstellen zeigen. Weiterhin möchten wir Sie natürlich auch über Tagungsteilnahmen und Messetermine informieren.

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(Spät-) Winter 2019/2020

Ja, wie passt dies zusammen. Auf der einen Seite ist es der bisher erste Winter ohne Schnee im Tiefland und selbst im Obererzgebirge mit deutlich zu wenig Wasseräquivalent in Form von Schnee. Zusätzlich maßen einige Stationen keinen einziges Eistag im Winter 2019/2020 und die im Januar gemessenen Temperaturminima wichen ebenfalls stark positiv vom Mittel ab. Aber dann kam „Hoch Jürgen“ in Form einer HFa. Die Temperaturen sanken ab dem Wochenende spürbar ab. Am 22. begleiteten Schneeflocken (< 0,1 mm) auch im Dresdner Elbtal die rege NO-Strömung. In der Nacht zum 23. kühlte es sich dann soweit ab, dass viele Stationen am Morgen des 23. ihre kälteste Temperatur des streng genommen bereits vergangenen,Winters 2019/2020 hatten.

(Quelle: https://fichtelbergwetter.wordpress.com/2020/03/24/wintertiefsttemperatur-ende-marz-im-jahr-ohne-tieflandwinter/)

Wie häufig kommt das eigentlich vor?

In folgenden Jahren war ein Märznacht die kälteste des Winters, bezogen auf die Dresdner Reihe:
1886 (1.3 mit – 19,3 °C)
1890 (2.3. mit – 17,5 °C)
1915 (11.3. mit – 11,7 °C)
1935 (5.3. mit – 14,2 °C)
1949 (8.3. mit – 14,7 °C)
2020 (23.3. mit – 6,3 °C)

Merke: Bisher waren die kältesten Märznächte (wenn Jahrestiefsttemperatur) immer deutlich kälter als – 10 °C.

(Quelle: siehe oben)

Hoch JÜRGEN lenkt derzeit trocken-kalte Luft aus nordöstlichen Gefilden bis nach Mitteleuropa. Durch die derzeit sehr klare Luft kann nachts die gespeicherte Wärme vom Erdboden ungehindert ausstrahlen und es es wird vor allem in den erzgebirgischen Hochtälern wie Kühnhaide so richtig kalt. Die Nacht von Sonntag auf Montag war sogar die kälteste Nacht im gesamten Winter, die die nachfolgende Tabelle zeigt.

Vergleich der Temperatur-Minima (in °C)
Quelle: https://fichtelbergwetter.wordpress.com/2020/03/24/kaelter-als-der-winter/

Und wie war es in Zeitz?

Nachdem der Winter Zeitz nur einen einzigen Eistag im Januar bescherte (25.1.) und die Minimatemperatur an der Wetterstation Zeitz mit -6,2°C am 26.1.2020 sehr moderat ausfiel (bei einer mittleren Temperatur von +4,3°C),  bescherte der März heute morgen ebenso tiefe Temperaturen im Frostbereich (-6,2°C am 24.3.2020 um 6:20 MEZ).

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Jahreswechsel 2019/2020

Wir wünschen ein gesundes und vor allem friedliches neues Jahr 2020! Auch wenn das aktuelle Wettergeschehen nicht so wirklich winterliche Stimmung aufkommen lässt, ist die Jahrezeit doch gut geeignet, Rückschau zu halten. An dieser Stelle in Form eines Diagrammes der Lufttemperaturen in 2m an der verbundenen Messstelle UTK/DWD in Zeitz. Wie schon in den letzten beiden Jahren war auch zum Ende des Jahres 2019 kein Temperaturrückgang unter die -5°C Marke zu messen. Insofern konnten viele getopfte „Balkonpflanzen“ auch dieses Jahr Weihnachten und den Jahreswechsel wieder im Freien verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Frost jenseits der -5°C im Zeitraum Oktober-Dezember trat übrigens zwischen den Feiertagen im Jahre 2014 auf (27.12.2014 mit -9,1°C) und liegt damit nunmehr bereits 5 Jahre zurück. Allerdings war es am 5.1.2017 mit Temperaturen unter -11°C auch bereits einmal kurz nach dem Jahreswechsel empfindlich kalt geworden. Schauen wir also, ob sich der Winter 2019/2020 vorhersagegemäß erneut als mild erweist…

 

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Brunnenaktien zu Weihnachten

Bei unserer diesjährigen Spendenaktion zu Weihnachten dreht sich alles um Wasser in Kenia. Deshalb haben wir ein aktuelles arche noVa Brunnenaktienmotiv ausgewählt. Dieses Projekt erreicht Menschen in einer von Dürren extrem häufig bedrohten Region. Eine Aktie im Wert von 50 Euro ermöglicht es zum Beispiel, dass eine Familie ein Jahr lang an einem Sanddamm ausreichend Trinkwasser erhält. Kenia gilt hierzulande als Traumurlaubsziel. Doch Strand und Safari-Abenteuer für Touristen sind nur eine Seite des ostafrikanischen Landes. Viele KenianerInnen leben in Regionen, wo die Lebensgrundlagen alles andere als sicher sind und der Klimawandel bereits deutliche Spuren hinterlässt. Zu den Gebieten, die mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen haben, zählen die Distrikte Makueni, Machakos und Kitui im Zentrum Kenias. Hier ist es die meiste Zeit des Jahres heiß und trocken. Lediglich zwei kurze aber heftige Regenzeiten sorgen für Niederschlag und damit für Bewässerung der Felder. Doch binnen weniger Tage ist das Wasser versickert und die Flüsse ausgetrocknet. Die Folge: Auf den sandigen Böden können die Bäuerinnen und Bauern nur wenig Ertrag aus ihren Feldern ziehen. Und für ihr Trinkwasser müssen sie weite Fußmärsche auf sich nehmen. Hoffnung auf Besserung gibt es nicht – im Gegenteil. Der Klimawandel verschärft die Situation zusätzlich, weil die Regenzeiten immer kürzer werden und die Gesamtmenge der Niederschläge sinkt. Immer öfter können die Bauern deshalb nicht einmal mehr ihren Eigenbedarf sichern. Offiziell gilt der Distrikt Makueni als Nahrungsmittel-Defizit-Region. Zwei Drittel der Familien leben in Armut. Viele von ihnen sind von den Lebensmittelverteilungen internationaler Hilfsorganisationen abhängig. Dreh und Angelpunkt in jedem der Projektdörfer ist der Bau von Felsauffangbecken oder Sanddämmen, die die Wasserversorgung dauerhaft sichern.

Die Sanddämme entstehen dort, wo schon wenige Tage nach der Regenzeit kein Wasser mehr zu sehen ist: in den trockenen Flussbetten. Der Bau funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Damm hält das Wasser zurück und der Sand dient als Speicher. So entsteht eine künstliche Grundwasserspeicherschicht, die die Menschen und ihre Viehherden mit Trink- und Brauchwasser versorgt, den Baum- und Strauchbestand kräftiger wachsen lässt und zu besseren Erträgen auf den Feldern führt. Wir unterstützen dies auch zu Weihnachten 2019 und kaufen Brunnenaktien im Gesamtwert von 400€ bei arche noVa in Dresden. Über weitere DIVER-Umsätze und zufriedene (Neu-) Kunden freuen sich also nicht nur wir, sondern auch die Menschen im Osten von Afrika!

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Zur Rolle von Kohlendioxid in der Atmosphäre

Welche Rolle spielt Kohlendioxid für das Klima der Erde – und was würde passieren, wenn man es komplett aus der Atmosphäre entfernen würde?

 

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Temperaturmaxima von 2003 zwar knapp verfehlt, trotzdem war der 30.6.2019 rekordverdächtig!

Der am 13. August 2003 erreichte Wert von 39,0°C an der damaligen manuellen Messsstelle im Zentrum von Zeitz wurde  am Sonntag, 30.6.2019 zwar mit „nur“ 37,8°C nicht erreicht, jedoch stellt dieser Wert auch für den aktuellen Standort des verbundenen DWD/UTK-Messfeldes am Rande der Bergsiedlung noch keinen neuen Rekord da. Seit deren Eröffnung in 2004 wurde hier zwar nur selten hier ein so hoher Wert gemessen, der höchste Wert vom 7. August 2015 mit 38,3°C wurde jedoch gestern ebenfalls nicht erreicht. Interessant aber die Luftfeuchte, die auf einen rekordverdächtigen Minimalwert von knapp unter  20% relativer Feuchte absank.

Hier die Minima und Maxima der Lufttemperatur der letzten 9 Jahre, gemessen in 2m Höhe an der UTK-Messstelle Zeitz-Bergsiedlung

2011   -13,6 … 34,4°C
2012  -20,7 … 37,5°C
2013   -11,7 … 36,6°C
2014   -11,0 … 37,6 °C
2015    – 6,8 … 38,3 °C  (Max am 7.8.2015)
2016    – 9,4 … 36,3°C
2017    -11,7  … 33,9°C
2018    -14,9 … 38,0°C
2019    –  9,7…  37,8°C  (Max. am 30.6.2019, vorläufig)

 

 

 

Durch das knappe Unterschreiten der 20°C Marke in den frühen Morgenstunden zählte der Sonntag (30.6.) im Gegensatz zum vergangenen Mittwoch (26.6.) zumindest an der Messstelle in Zeitz auch nicht als „Tropentag“.

Ergänzung am 25.7.2019:

Aktuell erreicht uns bereits die dritte „Warmzeit“ dieses Sommers. Nach dem Zeitraum vom 2. bis 5. Juni mit maximalen Lufttemperaturen über 30°C und dem Zeitraum Ende Juli mit dem bisherigen Maximum dieses Sommers erleben wir aktuell bereits die dritte heiße Witterungsperiode des Sommers 2019…

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Niederschlagsbilanz Frühjahr 2019

Da heute die Waldbrandwarnstufe in Zeitz und Umgebung bereits auf die 4 erhöht wurde und der DWD aktuell in den Medien vor einem evtl. wieder sehr trockenen Sommer 2019 warnte, nachfolgender Vergleich der Niederschlasgmengen an unserer Messstelle in Zeitz für die Jahre 2013, 2015 sowie 2017 bis 2019. Dargestellt ist dabei die aufsummierte Niederschlagshöhe jeweils ab Jahresbeginn bis zum 24. April (heute) in mm bzw. Liter pro Quadratmeter.

PDF: Zeitz_Vergleich RR_2013-2019

Die dunkelblaue Linie zeigt den Verlauf für das Jahr 2019, die lilafarbene die für das letzte Jahr mit reichlich Frühjahrsniederschlag 2013.  Insofern ordnet sich das aktuelle Jahr in eine Reihe von zuletzt im Frühjahr recht niederschlagsarmen Jahren ein, ohne selbst extrem trocken zu sein. Mit Datum 24. April 2019 erreichte der gemessene Niederschlag an der Messstelle Zeitz einen Stand von ca. 109 mm bzw. l/m².

Entsprechend des letzten 10-jährigen Mittels des Niederschlages (2005-2015) müsste der Niederschlagswert bis Ende April ca. 148mm erreichen. Damit fehlt in der Niederschlagsbilanz aktuell ca. ein Monatsniederschlag bzw. rund 40 l/m².

 

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Sonnenreiche Osterwoche

Das Jahr 2019 bescherte uns eine der sonnenreichsten Osterwochenenden der letzten Jahrzehnte. Nachfolgende Grafik zeigt den von Wolken fast ungestörten Verlauf der Globalstrahlung in den letzten 8 Tagen an der Messstelle in Zeitz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der hohen Sonneneinstrahlung und aufkommenden Wind am Ostermontag war ein sehr hoher Anteil regenerativ erzeugten Stroms an der Nettostromerzeugung in Deutschland verbunden, wie nachfolgende Grafik des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE aus Freiburg zeigt. An einem „normalen“ Apriltag liegt dieser Anteil bisher sonst nur bei ca. 30 bis max. ca. 50%.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartet uns nach 2018 also bereits ein neues Rekordjahr in Bezug auf die Sonnenstunden? In ca. 8 Monaten wissen wir mehr…

 

 

 

 

 

 

Quellen: https://meteosens.de bzw. https://www.energy-charts.de/

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Wetterstation Fichtelberg – MDR-Beitrag „Wettertechnik braucht Betreuer“ (29.3.2019)

Wie durch ein Wunder erreichte uns am Freitag und Samstag eine Reihe von Bewerbungen bzgl. unserer Suche nach einem ortsansässigen Betreuer für die Wetterstation auf dem Fichtelberg. Schnell war die „Ursache“ ausgemacht – ein Beitrag des Sachsenjournals vom 29. März zu bester Sendezeit. Vielen Dank an den MDR für diese Unterstützung! Wir werden uns im Laufe der kommenden Woche bei allen Bewerbern melden.

Link:
https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/minijobber-fuer-wetterwarte-fichtelberg-gesucht-100.html

Ganz korrekt wird die Situation in dem Beitrag allerdings nicht dargestellt. Wir als UTK-EcoSens GmbH erbringen als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Betreuung hydrometeorologischer Messstationen (nicht nur des DWD) diese Leistungen bereits seit 1996 an einer Reihe von Wetterstationen, seit Mitte Januar zunächst befristet auch auf dem Fichtelberg. Wir ersetzen dabei nicht das bisherige Personal des DWD. Wir übernehmen lediglich die regelmäßige Kontrolle der teilweise bereits seit mehreren Jahren automatisierten Sensorik sowie Arbeiten im Bereich der Geländepflege. Andere Firmen erbringen vergleichbare Dienste in anderen Regionen Deutschlands. Insofern ist die Wetterwarte auf dem Fichtelberg kein Einzelfall, erfordert aber aufgrund ihrer orographischen Lage insbesondere in den Wintermonaten sicherlich besondere Aufmerksamkeit.

Auch suchen wir schon seit Ende letzten Jahres auf verschiedenen Wegen nach einem bzw. im Falles des Fichtelberges sogar mehreren ortsansässigen Mitarbeitern für die von uns betreuten Standorte. Aufgrund des zeitlichen Umfanges der zu erbringenden Leistungen sind dies Teilzeitarbeiten mit 4-12 Wochenarbeitsstunden, die oftmals als Minijob-Tätigkeit vereinbart werden.

Am Rande:

Fündig geworden sind wir in diesem Zusammenhang beim MDR aber auch bzgl. einiger meteorologischen Rekordwerte vom Fichtelberg, die wir hier gern zitieren möchten:

Rekordwerte aus 100 Jahren (1916-2015)

  • höchste Temperatur: 27. Juli 1983 – 30,8 Grad Celsius
  • niedrigste Temperatur: 09. Februar 1956 – minus 30,4 Grad Celsius
  • größte Schneehöhe: März 1944 – 3,35 Meter
  • höchste Windspitze: 3. Januar 1976 – 216 km/h
  • 1958 gab es an 315 Tagen im Jahr Nebel
  • 2003 gab es 1.969 Sonnenstunden
  • Winter 1964/1965 – 211 Tage geschlossene Schneedecke

(Quelle: https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/wetterwarte-fichtelberg-feiert-hundertjaehriges-bestehen-100.html – Abruf 30.3.2019)

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Die Antworten von Stefan Rahmstorf (PIK) zum gestrigen „Klima-Schüler-Quiz“ der AFD

Das Schüler-Klimaquiz der AfD: die Auflösung

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#Scientists4Future

Scientists For Future fordert Beschleunigung der Klimaschutzaktivitäten

Die letzte Woche noch unfassbare Anzahl von inzwischen mehr als 12.000 Wissenschaftlern aus der DACH-Region hat sich den Protesten der weltweit protestierenden jungen Generation als Scientists For Future angeschlossen und betont, die Anliegen seien berechtigt. Im Rahmen einer Bundespressekonferenz stellten die Wissenschaftlicher heute ihre Forderungen an die Politik und die Gesellschaft.

Es ist der Versuch, etwas zu bewegen: Ein Umdenken, das auch Unterstützung für unbequeme Veränderungen braucht. Prof. Volker Quaschning betonte, die Aktivitäten im Klimaschutz müssten beschleunigt werden. Das bedeute beispielsweise auch, den Ausstieg aus der Kohleverstromung auf 2030 vorzuziehen und zeitgleich auch aus dem fossilen Energieträger Gas auszusteigen. „Wir müssen direkt auf Erneuerbare Energien umstellen und die Wissenschaft sagt: Es ist möglich“, so Quaschning als Teil von Scientists For Future.

Die Stellungnahme, die heute von vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Anwesenheit von Luisa Neubauer und Jakob Blasel von Fridays For Future in der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert wurde (gleichzeitig auch in Wien und Bern), fordert von der Politik, die Anliegen der jungen Generation Ernst zunehmen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Politik stehe „in der Verantwortung, zeitnah die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Insbesondere muss klimafreundliches und nachhaltiges Handeln einfach und kostengünstig werden, klimaschädigendes Handeln hingegen unattraktiv und teuer“ heißt es in dem Papier.

Scientists For Future gehen dabei auch auf die gesundheitlichen Gefahren des Klimawandels ein. Für Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt und Wissenschaftsjournalist eine notwendige Konsequenz: „Ärzte müssen darauf hinweisen, wenn Leben bedroht ist. Die Klimakrise ist eine der größten Gesundheitsgefahren der Zukunft. Nach internationalem, wissenschaftlichem Konsens drohen Wasser- und Nahrungsmangel, direkte Auswirkung der Überhitzung auf den menschlichen Körper und neue Infektionskrankheiten. Gleichzeitig bieten die notwendigen Veränderungen in Mobilität und Ernährung sehr viele Vorteile, weil sie für Mensch und Planet gesünder sind.“

Als Erstunterzeichner stellen wir hier den vollen Wortlaut der Stellungnahme als PDF zum Download zur Verfügung, ebenso gibt es eine Liste mit Fakten und Quellen hier.

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